Warum Aquaponic Gemüse nicht Bio ist

Die Fische bekommen rein pflanzliche Nahrung. Weder Antibiotika noch Pflanzenschutz werden verwendet. Warum ist das Aquaponic Gemüse dennoch nicht Bio?

„Ein ökologischer Kreislauf, bei dem nichts verloren geht“

Die Aquaponic-Anlage in Basel ist ein Vorzeige-Projekt des Zürcher Startups namens UrbanFarmers. Für den Betrieb sind nur Süßwasserfische, wie zum Beispiel die aus den Tropen stammenden Tilapien geeignet. Die in Fischtanks lebenden Fische geben ihre Ausscheidungen ins Wasser ab, wo sie den Pflanzen dann als Dünger dienen. Aquaponic steht fast allen Gemüsearten zur Verfügung – abgesehen von Kartoffeln und Karotten. Mehr zur Funktionsweise von Aquaponic gibt’s hier.

„Warum ist Aquaponic Gemüse nicht Bio?“

Aquaponic sorgt nicht nur für einen effizienten Wasserverbrauch. Der Betrieb führt unabhängig von den Jahreszeiten auch zu einer 4-5 mal höheren Produktivität im Vergleich zum Anbau mit Erde. Laut den Betreibern der Aquaponic Farm in Basel, ist die Anlage trotz hoher Material- und Technik-Investitionen nach 2 Jahren rentabel. Das System schließt die Verwendung von Antibiotika und Pflanzenschutzmittel komplett aus und sieht für die Fische nur rein pflanzliche Nahrung wie Soja, Mais und andere Pflanzen vor – keine Spur von Tiermehl. Im Fokus stehen gesunde, lokale und frische Produkte. Bio darf man sie laut EU-Regeln allerdings nicht nennen, denn dafür müssten sie in der Erde wachsen.

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